Erich Fried ChorIntro.html
 
Yehuda Halevi (1075-1141) war einer der großen jüdischen (sephardischen) Dichter des Mittelalters und auch der erste namentlich bekannte spanische Schriftsteller überhaupt. Während dies in Europa eher eine düstere Zeit war, wird es in Spanien eher als die „Goldene Ära“ der Juden beschrieben und führte zu bedeutungsvollen Entwicklungen in Wissenschaft, Medizin und eben auch in der Poesie. Die hebräischen Texte von Yehuda Halevi sind nach wie vor Teil der Synagogenliturgie. Ca. 180 Lobgedichte sind von ihm bekannt. Eines davon ist Yefe Nof, dessen Kerngedanke die Sehnsucht nach Jerusalem ist (Halevi selbst ist ironischerweise im hohen Alter auf einer Pilgerreise nach Jerusalem gestorben).
Yefe nof
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YEFE (schöne) NOF (Landschaft)
MESOS (Freude) TE VEL (der Erde)
QUIRYA (Stadt) 
LE MELECH (der Könige)
RAW (der vielen Könige)
LECHA (zu dir)
NICH SE FAH (sehnt sich)
NAF SHI (die Seele)
MI PATEY (vom äußersten Rand) MARAV (des Westens = Spanien)
An Der Kurt-Schwitters-Schule